Das Mitterfelser Magazin. Jahresband des AK Heimatgeschichte Mitterfels: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „links|mini|609x609px|Mitterfelser Magazin 1/1995 – zugleich Festschrift der anderen Art bei der 800-Jahr-Feier von Mitterfels – Zeichnung: Gerd Fischer (UNI Stuttgart); Layout: Heinrich Stenzel === … gegründet im Vorfeld der 800-Jahr-Feier von Mitterfels === Am 2. Dezember 1994 fand sich eine Gruppe von zwanzig heimatgeschichtlich Interessierten zusammen, um zwei Ideen zu verwirklichen. Aus Anlass der 800-…“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 31: | Zeile 31: | ||
Dank an alle, die dem AK Heimatgeschichte die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten oder ihres künstlerischen Schaffens, literarische Texte oder Erzählungen, Fotos oder die „Schätze“ aus ihren Sammlungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Es sind zum Zeitpunkt, in dem dieser Beitrag entsteht, weit über 200 engagierte Mitarbeiter, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Interesse für unsere Heimat zu fördern. | Dank an alle, die dem AK Heimatgeschichte die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten oder ihres künstlerischen Schaffens, literarische Texte oder Erzählungen, Fotos oder die „Schätze“ aus ihren Sammlungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Es sind zum Zeitpunkt, in dem dieser Beitrag entsteht, weit über 200 engagierte Mitarbeiter, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Interesse für unsere Heimat zu fördern. | ||
[[Datei:Mitterfelser Magazin Autoren und weitere Mitarbeiter.jpg|zentriert|mini|586x586px|Inzwischen haben über 200 Autoren, Fotografen, Grafiker und Helfer im Organisationsteam am Mitterfelser Magazin unentgeltlich mitgewirkt. – Grafik: Franz Tosch]] | [[Datei:Mitterfelser Magazin Autoren und weitere Mitarbeiter.jpg|zentriert|mini|586x586px|Inzwischen haben über 200 Autoren, Fotografen, Grafiker und Helfer im Organisationsteam am Mitterfelser Magazin unentgeltlich mitgewirkt. – Grafik: Franz Tosch]] | ||
[[Kategorie:Publikationen]] | |||
Aktuelle Version vom 7. Januar 2026, 08:42 Uhr

… gegründet im Vorfeld der 800-Jahr-Feier von Mitterfels
Am 2. Dezember 1994 fand sich eine Gruppe von zwanzig heimatgeschichtlich Interessierten zusammen, um zwei Ideen zu verwirklichen. Aus Anlass der 800-Jahr-Feier von Mitterfels im darauffolgenden Jahr sollte in einer Vortragsreihe ein Bogen von der Vergangenheit zur Zukunft gespannt werden. Und: Man wollte in Archiven nachforschen, aber auch - bevor es zu spät ist - Zeitzeugen erzählen lassen und das Gehörte niederschreiben. Die geplanten Jahresbände sollten - ohne Abstriche in der Qualität - in moderner Form viele Leser ansprechen. Man wollte mit der eigenen Freude an dem, was sich da entwickelte, auch andere auf „den Geschmack bringen“, sich mit dem Heimatort zu beschäftigen. Beim Namen einigte man sich auf „Mitterfelser Magazin“, weil man damit am besten die Vielfalt der angepackten Themen zum Ausdruck bringen konnte. Man wollte sich nicht auf historische Beiträge beschränken, sondern vielmehr alle Facetten des Lebens und Geschehens in unseren Gemeinden publizistisch begleiten.
MM 1/1995 – zugleich Festschrift der 800-Jahr-Feier
Die erste Nummer des Mitterfelser Magazins (MM) war zugleich Festschrift der 800-Jahr-Feier, eine etwas andere Festschrift, die sich – ganz ohne Werbung und im DIN-A4-Format – mit der Geschichte, mit Denkmalen in Flur und am Weg, mit der großartigen Natur um Mitterfels, mit öffentlichen Einrichtungen und dem Strukturwandel im Ort beschäftigte. Man konnte bei der Nummer 1 – und bei den folgenden Jahresbänden – immer namhafte Autoren gewinnen. Den größten Teil der „Mosaiksteine“ trugen aber die Mitarbeiter des AK Heimatgeschichte zusammen.

Schwerpunkte im Mitterfelser Magazin
Hatte man selbst im Arbeitskreis zu Beginn Zweifel, ob nicht bald die Themen ausgehen würden bei einer Publikation, die sich mit der engeren Heimat beschäftigt, war man bald überrascht über die immer neuen Ideen aus dem Team selbst oder über die Vorschläge aus dem Leserkreis. Der Vorschlag, in den jeweiligen Jahresbänden Schwerpunkte zu setzen, wurde rasch umgesetzt.
So gibt es keine lückenlosere Darstellung der Mühlenlandschaft an der Menach: An diesem nur 24 Kilometer langen „Perlbach“ wurden einst 17 Mühlen betrieben. Weitere Schwerpunktthemen waren u. a. auch die Bahnstrecke Bogen - Miltach der Bahnlinie Straubing - Cham, die bei Mitterfels auf einer spektakulären Brücke die Menach überquerte. Heute rollen auf der Bahntrasse im Sommer die Räder der Mountainbiker und im Winter wird eine Loipenspur durch eine herrliche Landschaft gezogen. Die strukturelle Entwicklung der Betriebe, die Veränderung in den Orten ist ein anderes Hauptthema der letzten Bände.

Ab MM 5/1999 kam Farbe ins Spiel
Weil Farbseiten die Druckkosten höher treiben, waren die ersten vier Jahresbände schwarz-weiß gehalten. So nach und nach kam man aber bei vielen Abbildungen nicht an Farbfotos vorbei – auch wenn Schwarz-weiß-Fotos auch heute noch eine besondere Ausstrahlungskraft haben und bei vielen Beiträgen nur die früher üblichen Schwarz-weiß-Fotos zur Verfügung stehen. Für die Gestaltung wurde das auch bei Stolz-Druck verwendete Layout-Programm QuarkXPress und später Indesign verwendet, die beide ein professionelles Aussehen möglich machten.

Weitere Publikationen des AK Heimatgeschichte
Die Beiträge über das Leben in und um die Burg Falkenfels, deren Geschichte Edda Fendl inzwischen ziemlich lückenlos erforscht hat, wurden zu einem weiteren Schwerpunkt. Über die Geschichte der Burg Falkenfels und einzelner Ortsteile sowie über Sossau sind von der gleichen Autorin und dem AK Heimatgeschichte als Herausgeber auch eigene Publikationen erschienen.
Positive Kommunikation zwischen den Autoren und ihrer Leserschaft
Weil die Mitarbeiter ihre Leser zum größten Teil selber kennen oder beim öffentlichen Verkauf beim Pfarrfest in Mitterfels, beim Jakobimarkt in Haselbach oder bei anderen Festivitäten mit ihnen ins Gespräch kommen, dort Anregungen erhalten oder gern auch konstruktive Kritik aufnehmen, entstand allmählich eine sehr positive Kommunikation zwischen den Autoren und ihrer Leserschaft. Eine Erfolgsgeschichte, die sich auch in der Tatsache widerspiegelt, dass viele Bände vergriffen sind und die Anfragen von Sammlern negativ beantwortet werden müssen.

Finanzierungsprobleme
Über der Erfolgsgeschichte des „Mitterfelser Magazins“ hängt trotzdem Jahr für Jahr das Damokles-Schwert der Finanzierbarkeit. Auch wenn alle Vorarbeiten wie das Scannen und Aufbereiten des Bildmaterials, oft auch die Bildrecherche und seit Anfang die Gestaltung des Layouts mit einem professionellen Layout-Programm selbst gemacht werden (Magazine 1 bis 27 Franz Tosch, ab Magazin 28 Elisabeth Vogl) und nur der eigentliche Druck von der Mitterfelser Druckerei Stolz übernommen wird, übersteigen die Kosten die durch den Verkauf zurückfließenden Einnahmen. Die Auflage ist einfach zu niedrig und aus Überzeugung wird immer noch auf Werbung verzichtet. Bisher konnten jedoch Sponsoren wie die Sparkassenstiftung, die Spendenbereitschaft von Banken, von Firmen (ohne das Ansinnen einer Gegenleistung) und von Privatleuten die Finanzierung sichern. So hat Edda Fendl den Erlös der Falkenfelser Publikationen immer dem AK Heimatgeschichte zur Verfügung gestellt.
Dank an Autoren, Fotografen, Grafikern und Helfern im Organisationsteam…
Dank an alle, die dem AK Heimatgeschichte die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten oder ihres künstlerischen Schaffens, literarische Texte oder Erzählungen, Fotos oder die „Schätze“ aus ihren Sammlungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Es sind zum Zeitpunkt, in dem dieser Beitrag entsteht, weit über 200 engagierte Mitarbeiter, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Interesse für unsere Heimat zu fördern.
